Beurteilung der Salzbelastung anhand der elektrischen Leitfähigkeit: Unterschied zwischen den Versionen

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Autoren: Rolf Niemeyer
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== Abstract ==
== Einleitung ==
Werden Salze in Wasser gelöst, zerfallen sie in Anionen (negativ geladene Teilchen) und Kationen (positiv geladene Teilchen). Aufgrund dessen können Salzlösungen den elektrischen Strom leiten. Diese Leitfähigkeiten von Ionen hängen von vielen Parametern ab (z.B. der Konzentration, der Temperatur, der Ionengröße, der Anzahl der Ladungsträger im Ion usw.). Sind diese Parameter aus Messungen oder Tabellenwerken bekannt, so können mathematische Zusammenhänge zwischen diesen Parametern (z.B. Konzentration einer Salzlösung) und der elektrischen Leitfähigkeit in Form von Korrelationskurven (Diagramme) oder Funktionen (Gleichungen) dargestellt werden.


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== Theoretische Grundlagen der elektrischen Leitfähigkeit ==
== Theoretische Grundlagen der elektrischen Leitfähigkeit ==


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== Bedeutung für die Praxis ==
== Bedeutung für die Praxis ==
Die Messung der elektrischen Leitfähigkeit kann an unterschiedlichen Stellen der Entsalzungsmaßnahme eingesetzt werden. In der Reihenfolge das Maßnahmenvorgehens:
Voruntersuchung
In der Voruntersuchung des Materials gibt bei der Analyse des Eluates von dem Probematerial die elektrische Leitfähigkeit wichtige Hinweise auf die Salzbelastung. Häufig gibt der Wert der elektrischen Leitfähigkeit auch wichtige Zusatzinformationen zur Interpretation der Gesamtanalyse.


Maßnahmenbegleitung
=== Schnelle Beurteilung der Salzbelastung ===
Kompresse
Bei der parallelen Untersuchung mehrerer Kompressen aus einer Maßnahme, dann die elektrische Leitfähigkeit des Eluates vielfache aufwendige Untersuchungen, die für wenige Untersuchungen unabdingbar bleiben, ersetzen. Die Untersuchung des Kompressenmaterials ermöglicht die Anzahl der Kompressenzyklen festzulegen und ist ein Nachweis einer erfolgreichen Maßnahme.
Eine Untersuchung der elektrischen Leitfähigkeit von Eluaten aus Probekompressen ermöglicht auch Aussagen zur Verteilung von Salzen an einem Objekt.
 
Wasserbad
Bei der Wasserbadentsalzung ist die regelmäßig Messung der elektrischen Leitfähigkeit des Wassers ein wichtiger Messvorgang. Auf der Datengrundlage lassen sich die Anzahl und Dauer der Wasserbadzyklen festlegen und Abschätzungen zum Entsalzungsqantität machen.
 
Nachuntersuchung
Die elektrische Leitfähigkeit des Eluates von Probematerial des Objektes ist ein wichtiger Vergleichswert zur Voruntersuchung.




== Schnelle Beurteilung der Salzbelastung ==
Die Messung der elektrischen Leitfähigkeit erfolgt immer an Sekundärmaterial, nie am Objekt selbst. Die Messung ist sehr einfach, die Geräte häufig robust und werkstattgeeignet, der Datenwert ist sofort ablesbar. Die Messung selbst kann von jedem eingewiesenen Mitarbeiter ausgeführt werden. Die Probenahme sowie die Probenaufbereitung, die Grundlage für die Messung stellen, sollten immer von einem Experten durchgeführt oder angewiesen werden. Auch die Interpretation dieser vergleichweise recht einfach erstellen Daten kann nur durch einen Experten erfolgen. Unter Vorlage aller wichtigen Begleitinformationen ist das allerdings schnell möglich.


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Version vom 20. Juli 2012, 10:30 Uhr


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Autor: Rolf Niemeyer


Einleitung[Bearbeiten]

Werden Salze in Wasser gelöst, zerfallen sie in Anionen (negativ geladene Teilchen) und Kationen (positiv geladene Teilchen). Aufgrund dessen können Salzlösungen den elektrischen Strom leiten. Diese Leitfähigkeiten von Ionen hängen von vielen Parametern ab (z.B. der Konzentration, der Temperatur, der Ionengröße, der Anzahl der Ladungsträger im Ion usw.). Sind diese Parameter aus Messungen oder Tabellenwerken bekannt, so können mathematische Zusammenhänge zwischen diesen Parametern (z.B. Konzentration einer Salzlösung) und der elektrischen Leitfähigkeit in Form von Korrelationskurven (Diagramme) oder Funktionen (Gleichungen) dargestellt werden.

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