Resistive Sensoren: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Salzwiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
 
 
(3 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
<bibimport />
+
Autor: [[Benutzer:Hschwarz|Hans-Jürgen Schwarz]]<br>  
Autor: [[user:Hschwarz| Hans-Jürgen Schwarz]]<br>
 
  
[[category:Luftfeuchtemessung]][[category:HSchwarz]][[category:R_SLaue]][[category:Bearbeitung]]
+
<br> <br> zurück zu [[Feuchtemessung|Feuchtemessung]] <br>
  
 +
== Abstract  ==
  
<br>
+
Bei den resistiven Sensoren wird der Effekt ausgenutzt, dass ein mit einem hygroskopischen und ionisch aufgebauten Stoff (z.B. LiCl) überzogenes Trägermaterial seine Leitfähigkeit mit wachsendem Feuchtegehalt ändert. Da dieser Feuchtegehalt sich im Gleichgewicht mit der umgebenden Luftfeuchte befindet, kann somit die relative Feuchte erfasst werden. <br>Der Zusammenhang zwischen RH und Leitfähigkeit ist exponentiell. Auch besteht eine gewisse T-Abhängigkeit. Die Sensoren sind empfindlich gegen chemische Einflüsse wie auch gegen Einfrieren, zeigen dagegen nur eine recht geringe Drift und nahezu keine Hysterese. Sie sind somit insbesondere zur Aufnahme von Sorptionsisothermen geeignet. Da der Widerstand, wie der aller auf Leitfähigkeitsmessungen beruhenden Sensoren, exponentiell mit sinkender Feuchte zunimmt, sind sie für die Messungen geringer Feuchten (unter 20% RH) weniger geeignet. <br>Der Messeffekt ist relativ groß, sodass der Sen¬sor nur geringe Anforderungen an die Folgeelektronik stellt. Somit sind kleine relativ günstige Messeinheiten herzustellen. Allerdings müssen die Sensoren einzeln kalibriert werden. <br><br>
zurück zu [[Feuchtemessung|Feuchtemessung]]
 
<br>
 
  
== Abstract ==
+
== Literatur ==
 +
 
 +
[[Category:Luftfeuchtemessung]] [[Category:Schwarz,Hans-Jürgen]] [[Category:R-SLaue]] [[Category:Bearbeitung]]

Aktuelle Version vom 28. Februar 2012, 14:03 Uhr

Autor: Hans-Jürgen Schwarz



zurück zu Feuchtemessung

Abstract[Bearbeiten]

Bei den resistiven Sensoren wird der Effekt ausgenutzt, dass ein mit einem hygroskopischen und ionisch aufgebauten Stoff (z.B. LiCl) überzogenes Trägermaterial seine Leitfähigkeit mit wachsendem Feuchtegehalt ändert. Da dieser Feuchtegehalt sich im Gleichgewicht mit der umgebenden Luftfeuchte befindet, kann somit die relative Feuchte erfasst werden.
Der Zusammenhang zwischen RH und Leitfähigkeit ist exponentiell. Auch besteht eine gewisse T-Abhängigkeit. Die Sensoren sind empfindlich gegen chemische Einflüsse wie auch gegen Einfrieren, zeigen dagegen nur eine recht geringe Drift und nahezu keine Hysterese. Sie sind somit insbesondere zur Aufnahme von Sorptionsisothermen geeignet. Da der Widerstand, wie der aller auf Leitfähigkeitsmessungen beruhenden Sensoren, exponentiell mit sinkender Feuchte zunimmt, sind sie für die Messungen geringer Feuchten (unter 20% RH) weniger geeignet.
Der Messeffekt ist relativ groß, sodass der Sen¬sor nur geringe Anforderungen an die Folgeelektronik stellt. Somit sind kleine relativ günstige Messeinheiten herzustellen. Allerdings müssen die Sensoren einzeln kalibriert werden.

Literatur[Bearbeiten]

relative humidity /relative Luftfeuchte

ein Systemverhalten, das pfadabhängig ist, z.B. wenn das Feuchteverhalten eines Materials mit zunehmender oder abnehmender Feuchte gemessen wird.